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Geschichte Bilz Platz
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Das Zentrum von Oberlößnitz rückte mit der Eingemeindung nach Radebeul im Jahr 1934 eher an den Rand der Stadt, die Straßenverzeichnisse führen den Königsplatz ab da nicht mehr auf. Die Sophienstraße wurde ab 1935 Teil des Strakens, der sich von der heutigen Hauptstraße in Radebeul bis nach Wahnsdorf erstreckte. Im Adressbuch 1943/44 ist an der Stelle der Kreuzung zwischen Augustusweg und Straken (heute Eduard-Bilz-Straße) eine doppelte Platzangabe eingefügt, jedoch nur beim Augustusweg, nicht beim Straken: „Königsplatz/Platz der SA.“

1945 wurde der größte Teil des Strakens, das Teilstück von der Hauptstraße bis etwa zum Bilz-Sanatorium (Eduard-Bilz-Straße 53–57) in Eduard-Bilz-Straße umbenannt, während der Rest weiterhin Straken heißt. Mit dieser Umbenennung wurde auch offiziell der Name Königsplatz gelöscht.

Im Oktober 2002 stellte der Bilz-Bund für Naturheilkunde, der sich dem Andenken an Eduard Bilz und seinem Wirken verschrieben hat, auf dem Platz einen Gedenkstein für Bilz auf. Seit jenem Ereignis trägt der Platz den Namen Eduard-Bilz-Platz.

Der in seine jetzigen Erscheinung komplett umgestaltete, nun mit Wasserspiel und Trinkbrunnen ausgestattete Schmuckplatz ist am 16. Juni 2017 feierlich eingeweiht worden. Auf Initiative und aus Spendenmitteln der Anwohner wurde die Edelstahlplastik „Nymphe“ des Künstlers Roland Fuhrmann realisiert.