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Bilz-Brause

Neben seinen Büchern wurde F. E. Bilz auch durch ein alkoholfreies Erfrischungsgetränk, die Bilz-Brause (eigentlich Bilz’ Brause), weit über Europas Grenzen bekannt.

Im Jahr 1900 hatte sich der lippische Kaufmann und Getränkefachmann Franz Hartmann an Bilz gewandt. Er reiste mit der Rezeptur für einen Limetten-Extrakt nach Oberlößnitz. Die Idee gefiel Bilz, da seiner Meinung nach die im Obst enthaltenen Mineralsalze und Fruchtsäuren gesundheitsfördernd seien und der Fruchtzucker seine Energie direkt an das Blut weitergäbe. Bilz und Hartmann entwickelten so aus Südfrüchten und einheimischen Obstarten ein natürliches Fruchtgetränk, die Bilz-Limetta, die ab Mai 1902 als Bilz-Brause bezeichnet wurde.

1902 wurde eine große Werbekampagne gestartet mit dem Erfolg, dass sich die erste internationale, alkoholfreie Getränkemarke europäischen Ursprungs etablierte. Schnell kam es auch zu Nachahmern. Um 1905 kam es zu geschäftlichen Unstimmigkeiten zwischen den Partnern, und fortan entschloss sich Franz Hartmann, einen neuen Namen für die „Bilz-Brause“ zu suchen. Ein Wettbewerb brachte den Namen Sinalco hervor (lat. sine alcohole – ohne Alkohol).

Noch heute wird der Name „Bilz“ in Chile für eine rote Brause verwendet, die jedoch auf eines der Nachahmerprodukte des nach Chile ausgewanderten Bayern Andres Ebner Anzenhofer zurückgeht.


Weitere Bilz-Produkte

Bilz entwickelte und vertrieb eine ganze Reihe weiterer Produkte, die seine Gesundheitsphilosophie unterstützen sollten. Solche „Reform-Nährmittel“ waren beispielsweise Bilz-Nährsalz, Bilz-Nährsalzkakao, Bilz-Nährsalz-Schokolade sowie Bilz-Malz-Kaffee.