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Geschichte Bilzbad
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1927/1928 erfolgte durch die Erben von Bilz, die das Bilz-Licht-Luft- und Wellenbad weiter betrieben, nach Erhalt einer Tanz- und Schankerlaubnis der Bau eines Tanz- und Gesellschaftssaals, entworfen von Alfred Tischer. Auf einem Teil der umfangreichen Flächen entstanden ab 1931 durch Pächter Dauerwohnheime sowie Wochenendhäuschen. In den Folgejahrzehnten entwickelte sich das Bilz-Bad ungeordnet zu einer Freibadeanstalt mit Wochenendhäuschen sowie einigen Dauerwohnstätten.

Nach dem Zweiten Weltkrieg leitete Hans-Joachim Bilz (1922–2001) das Bilzbad. 1975 musste dieser es „zum Minimalpreis“ an die Stadt Radebeul verkaufen, seitdem ist es in öffentlicher Hand. Heute wird es durch die Stadtbäder und Freizeitanlagen GmbH Radebeul betrieben, eine selbstständiges Unternehmen der Stadt als Nachfolgerin des ehemaligen Eigenbetriebs.

Im Jahr 1987 standen auf dem Areal des Bilz-Bades 486 Wochenendhäuser, davon 484 in Privatbesitz.

Zwischen 1992 und 1998 wurde die deutlich reduzierte und sich nur noch auf der Südseite des Meiereiwegs befindliche Freibadeanlage grundlegend saniert, einschließlich der Undosa-Wellenmaschine, die besichtigt werden kann und heute noch benutzt wird. 2012 wurde auch ein neues Nichtschwimmerbecken eröffnet, welches das zuvor wegen Baufälligkeit geschlossene Inselbad ersetzte.